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Infiziert und angesteckt

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Einbruch in mein Schreiblabor

Bei einem nächtlichen Einbruch in mein Schreiblabor wurden geheime Skizzen, Zahlencodes und Geheimzeichen zu meinem Buch Tayfun entwendet. Ich habe mir die Haare gerauft und vor Wut in meine Faust gebissen. Ich war so wütend wie Horea.

 

Die Vermutung liegt nahe, dass die ABA hinter der Aktion steckt. Aber auch die CSI Bookosa scheint ihre Finger mit im Spiel zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass diese Schnüffler noch vor dem Eintreffen der Polizei hier waren und ungefragt alles fotografierten - leider auch mich. Das Bild schickten sie mir dann mit einem lachenden Smiley zu.

 

Bevor die gestohlenen Dokumente nun über dubiose Quellen an euch herangetragen werden, veröffentliche ich sie lieber selbst.

Nun seht euch diese Bilder an. Ausgerechnet meine geheimsten Aufzeichnungen mussten sich diese Einbrecher krallen. Aber ich denke, sie werden sich die Zähne ausbeißen. Zumindest an meinen Zahlenkolonnen. Nein, das sind nicht die Lottozahlen, obschon sich die Menschen im 15. Jahrhundert bereits dem Glücksspiel widmeten. Tja, ihr Möchtegernmafiosi, da habt ihr Pech gehabt.

Diese Zahlen, ich verrate es, um Spekulationen vorzubeugen, sind Quellenhinweise, Seitenzahlen zu meinem wichtigsten Nachschlagewerk über Siebenbürgen. Meine Bibel sozusagen, obwohl mein Buch alles andere als ein Heiligtum ist.

Besonders schwierig war es, an die alten Gildezeichen zu kommen, schließlich bewegte ich mich in einer Zeit, in der das Habsburgerreich noch ganz andere Dimensionen hatte, als heute und dann auch noch mit einem Volk, dessen Geschichte erst seit dem zwanzigsten Jahrhundert dokumentiert wird. Also meine mühsame Kleinarbeit, meine Stunden, ach was sage ich, monatelange Recherche, haben sich diese dreisten Langfinger unter den Nagel gerissen, und jetzt verfügen sie quasi über mein Wissen. Boah!!! Das Foto zeigt die Kürschnergilde und was haben sie sich aufs Schild gemalt? Den teuersten aller Pelze, den, der die Mäntel in den Königshäusern ziert, wenn nicht sogar der ganze Mantel daraus hergestellt wurde. Natürlich nur für besondere Zeremonien, wie die Krönung zum Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Aber es geht gar nicht um Josef oder Maria Theresia. Die spielen eine untergeordnete Rolle. Ihre Gesetze und Reformen, ha, die sind den Einbrechern nicht in die Hände gefallen und dabei sind sie Grundlage für die Geschichte.

Ja, das untere Bild ist zum Glück nur ein Ausschnitt und in seiner Gesamtheit nicht zu lesen. Da habe ich geheimes Wissen der Zigeuner zusammengetragen. Na ja, heute werden sie Sinti oder Roma genannt. Aber damals, da waren sie der Obrigkeit ein Dorn im Auge, wie sie durch die Lande zogen, ihren Pferdehandel betrieben und sich mit ihren etwas anderen Geschäften über Wasser hielten.

Was das Weweritzka für eine Rolle spielt? Tja, das wird auch den Einbrechern Rätsel aufgeben, doch ich will es an dieser Stelle lüften. Ihr seid ja noch nicht in die Sprache der Zigeuner eingeweiht. Weweritzka heißt Eichhörnchen, und dieses Eichhörnchen ist ein besonderer Geselle, es weicht meinem Protagonisten nur in äußerster Gefahr von der Seite. Schließlich ist es zu klein, um einen Menschen zu verteidigen. Nüsse werfen hilft wohl nicht.

 

So, jetzt habt ihr einen kleinen Einblick in meine Aufzeichnungen bekommen, und ich bin froh, dass ich sowohl den Dieben als auch den Schnüfflern zuvorgekommen bin.

 

Für mein nächstes Buch werde ich mir einen einbruchssicheren Tresor anschaffen und jeden Abend, oder wann immer ich nicht arbeite, meine Aufzeichnungen einschließen.

 

Ha! Nicht zweimal! Nicht mit mir!

 

Evelyn Barenbrügge