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Ein 30-Minuten Text

Jässo stocherte mit einem Stock in der Glut, schob die Asche zusammen, warf ein Holzscheit auf die glimmenden Reste und beobachtete die rötlichen Lichtschatten. Sie tanzten über die rußgeschwärzten Wände, schwärmten in die Leere der riesigen Höhle, stiegen in unerreichbare Höhen auf und verloren sich im Dunkel. Jässo zog seine Jacke enger um seinen schmalen Körper, holte seine selbst geschnitzte Flöte aus der Tasche, setzte sie an die Lippen, schloss die Augen und lockte die ersten Töne hervor. Seine ganze Seele, sein ganzes Leid legte er in die Melodie, spielte mit Inbrunst, horchte auf den Klang und spürte seiner tiefen Sehnsucht hinterher, die ihn begleitete, solange er denken konnte. Mit dem letzten Ton öffnete er die Augen und ließ die Holzflöte in seine Jackentasche gleiten. Er schnalzte mit der Zunge und Romiko flitzte zu ihm, sah ihn aus dunklen Knopfaugen an, in denen sich das Feuer spiegelte. Sanft streichelte er das nachtschwarze Fell und klopfte an seine Jacke. Romiko hob seinen Kopf, schnüffelte, steckte seine Nase in die Öffnung und tauchte mit einer Nuss zwischen den Kiefern auf. Sein buschiger Schwanz bebte vor Aufregung und das Eichhörnchen hockte sich neben Jässo, knabberte genussvoll an dem unerwarteten Leckerbissen.

 

Dieser Text ist gestern beim Schreiben gegen die Zeit in unserem Forum http://buchreif.forumprofi.de/portal.php entstanden. Würdet ihr weiterlesen wollen?

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