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Ein Ausschnitt aus dem Schreiben gegen die Zeit

„Hast du alles vorbereitet? Wir haben keine Zeit mehr. Leandra liegt in den Wehen. Im Moment sind Charmen und Anira bei ihr.“ Alessandro war in den Wagen gestürmt und blickte seine Großmutter an. „Gasko, bist du bereit?“ 
„Werden die anderen schweigen?“ 
„Das weiß ich nicht. Nur wir beide wissen Bescheid.“ Alessandro strich über die Decke, die vor ihm auf dem Bett lag. „Und so soll es bleiben. Warte mit deinen Sachen im Schatten der Buche. Du musst unverzüglich aufbrechen.“ 
„Ich werde rechtzeitig dort sein. Was willst du ihnen sagen?“ 
„Das weiß ich noch nicht. Mir wird zur passenden Zeit etwas einfallen. Das Warten hat endlich ein Ende. Findest du den Weg?“ 
„Ja.“ 
Alessandro verließ den Wagen und tauchte in die Dunkelheit. Gasko stellte sich ans Fenster und sah, wie er die Tür zu seinem Wagen öffnete. Kurz darauf schimmerte ein heller Fleck in die Nacht, der nach einigen Minuten wieder verlöschte. Die Tür öffnete sich erneut und Alessandro trat mit einem Bündel heraus, ging um den Wagen und war verschwunden. Ein lang gezogener Schrei zerriss die Stille. Gasko seufzte, packte ihr Bündel, löschte das Licht und vergewisserte sich, dass niemand in der Nähe war, als sie die Tür öffnete und in der Finsternis verschwand. Sie stapfte durch das nachtfeuchte Gras, ihre Habseligkeiten an den Leib gepresst. Schwer atmend drückte ihren Rücken an den glatten Baumstamm und wartete, alle Sinne geschärft. Nicht das leiseste Geräusch würde ihr entgehen. 
„Großmutter!“ 

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