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Jässo

Die schummrig blakende Fackel streute zerfetzte Schatten auf den hellen Kalkstein, hervorgezaubert durch die bizarren Tropfsteine, die in fantasievollen Gebilden aus der Decke, Vorsprüngen und dem Boden wuchsen; gewundene Gesimse schlangen sich an den Wänden in schwindelerregende Höhen, verloren sich in der Finsternis über ihm, nicht geeignet für seine Füße, begrenzt, gefährlich am Abgrund, unwegsam vom losen Gestein; das knistern der nach Luft lechzenden Flamme, plätscherndes Tropfen und leises Rauschen unterbrachen die Stille. Jässo hockte auf einem Stein, der vor Urzeiten von den Elementen abgesprengt, am Rand einer Felsröhre lag, die steil in die Tiefe abfiel, in Jahrhunderten vom Wasser ausgewaschen, das unerreichbar unter ihm vorbei rauschte, in weiter Ferne aus dem Berg sprudelte, um ein Stück entfernt erneut im Erdinnern zu verschwinden. Das Gurgeln verstummte von einer Sekunde auf die andere, als hätte jemand die Öffnung mit einem Lumpen verstopft und als das Echo verklungen war, hüllte Grabesstille ihn ein.

 

Mein Versuch nach tagelanger Pause (zumindest hier im Blog): die Beschreibung einer Höhle. 

Ist es gelungen?

Oder eher nicht?

 

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