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Historische Kurzgeschichten aus dem Münsterland: Quo-Vadis Kurzgeschichtenpreis

Engel, Hexen, Wiedertäufer
Eine Rezension zur Kurzgeschichtenanthologie in den Ruhr Nachrichten
Aus Ruhr Nachrichten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 174.2 KB
Von Ula Wolanewitz/Billerbecker Anzeiger
Von Ula Wolanewitz/Billerbecker Anzeiger
Von Stephanie Dircks/Billerbecker Anzeiger
Von Stephanie Dircks/Billerbecker Anzeiger
Von Ula Wolanewitz/Billerbecker Anzeiger
Von Ula Wolanewitz/Billerbecker Anzeiger
Buchvorstellung mit Martina Kaluza (rechts) vom Waxmann Verlag Münster
Buchvorstellung mit Martina Kaluza (rechts) vom Waxmann Verlag Münster

Eine literarische Zeitreise durch die Baumberge

 

Dass heute das Weltall erforscht und der mit hochsensibler Technik und kraftstrotzenden Maschinen gespickte Alltag leichter bewältigt werden kann, ist dem Wagemut unserer Vorfahren zu verdanken. Mit einem literarischen Blick in die Vergangenheit wird deren Geschichte lebendig.

 

Von Evelyn Barenbrügge

 

Billerbeck. Die Geschichte des Münsterlandes und der Baumberge ist so bunt wie ein Kaleidoskop, und oft lässt erst der zweite Blick erkennen, wie groß der geschichtliche Hintergrund einer kleinen Begebenheit sein kann. Geprägt durch kriegerische Handlungen, den Westfälischen Frieden, die Verwurzelung in Glaube, Heimat und Kultur, einen besonderen Humor und die Nachbarschaft zu den Niederlanden entstand hier über Jahrhunderte ein besonderer Menschenschlag.

Während in Billerbeck die Pest wütete, wurde ein junges Mädchen auf dem Marktplatz zur Heiligen ausgerufen. Inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Krieges erbeutete ein Müllergeselle mithilfe geheimnisvoller Sagengestalten einen Schatz und der Glöckner von Billerbeck hatte eine tief greifende Begegnung mit einem jüdischen Jungen. Ein Wolf schlug sein Lager im Wirtshaus auf und der Fürstbischof wollte die kirchliche Ordnung wieder herstellen. Alltagsgeschichten mit einem Blick in das einfache Leben, den Kampf um das Überleben und gegen die Obrigkeit, unheimliche Begegnungen und schwere Entscheidungen füllen ein ganzes Buch.

Autoren historischer Romane blicken bei ihrer Arbeit ständig zurück. Sie suchen nach den verborgenen Geheimnissen der Geschichte, lassen jahrhundertealte Welten für ihre Leser lebendig werden. Mit viel Fantasie, aber immer mit einem Funken Wahrheit, eng verknüpft mit Tatsachen, Persönlichkeiten und deren Alltag. Der Autorenkreis historischer Roman Quo Vadis schreibt alle zwei Jahre einen Kurzgeschichtenwettbewerb aus, zu dem Autoren und Hobbyschreiber aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen werden, ihre Ideen zu einem vorgegebenen Thema aufzuschreiben. Dieses bezieht sich weitläufig auf die Region, in der im gleichen Jahr die Historica im Rahmen der Mitgliederversammlung stattfindet. In diesem Jahr lautete es Glanz und Schatten – Geschichten aus Billerbeck und dem Münsterland zwischen 800 und 1900. Viele Beiträge hatten die Jury aus Quo Vadis-Mitgliedern erreicht, die nach strengen Kriterien zunächst die besten zehn Erzählungen auswählte, sich für die drei Siegertitel entschied und mit weiteren zehn Geschichten eine Anthologie zusammenstellte. Besonders erfreulich ist, dass Christa Gundt und Uli Dittmar aus Billerbeck sowie Heinz-Jürgen Niehues und Georg Veit aus Coesfeld unsere Region mit ihren Geschichten stärken und sich im Wettbewerb durchgesetzt haben. Während der Preisverleihung im Zuge der Historica Anfang November im Kulturzentrum „Alte Landwirtschaftsschule“ lag eine prickelnde Spannung über dem Saal, als die drei Siegertitel bekannt gegeben und die Geschichten erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die Siegergeschichte, „Das Hurenkind“ von Ella Theiß, beschreibt den aussichtslosen Kampf des Billerbecker Pfarrers Anton Hesselmann gegen das Nervenfieber und die Rache einer jungen Frau. Auf dem zweiten Platz streiten Annette von Droste Hülshoff, ihr Vater und Wilhelm Grimm über die Kinder- und Hausmärchen und den Erhalt deutschen Kulturgutes, eingeflochten in dichterische Versgrübeleien. Der mit einem sehr lyrischen Titel versehene Beitrag, „Wenn Weiber über ihre Sphäre steigen“, stammt aus der Feder von Elke Weigel. Kea Rogge ließ in ihrer Geschichte eine Hebamme aus Münster zu der verbotenen englischen Zange greifen und rettete damit einer Mutter und ihrem Kind das Leben. Der Buchmarkt ist ein schwer eroberbares Feld für neue Autoren, für eine Anthologie ist es beinahe unmöglich, einen Verlag zu finden, der Produktion und Vermarktung kostenlos übernimmt. Mit Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland, der Volksbank Baumberge, den Hotels Weißenburg, Domschenke und Homoet, Streuerberater Ludger Kleimann, dem Modehaus Bruns, dem Pflanzenhof Moubis, Günter Idelmann, Dr. Alfred Knierim und der Bücherschmiede Geßmann, gelang es, ein für Billerbeck einmaliges, literarisch anspruchsvolles und unterhaltsames Buch mit Geschichten aus der Region zu erhalten. Engel, Hexen, Wiedertäufer – Historische Geschichten aus dem Münsterland, erschien im Waxmann Verlag Münster und ist zum Preis von 9,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

 

Presse

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Billerbecker Anzeiger vom 10.4.2012
Billerbecker Anzeiger vom 10.4.2012
Nach einer erfolgreichen Lesung durfte ich einige Bücher signieren.
Nach einer erfolgreichen Lesung durfte ich einige Bücher signieren.

Barenbrügges erster Roman erschienen

Die Geschichte einer sauerländischen Familie

Billerbeck. Die Augen von Evelyn Barenbrügge leuchten, als sie über ihr jüngstes Buch spricht. In diesen Tagen ist ihr erster Roman „Leeres Versprechen“ erschienen.

Mehr als vier Jahre schrieb die Billerbeckerin an diesem 599-seitigen Werk, dessen Handlung in Zeiten von Maria Theresia, der regierende Erzherzogin unter anderem von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen spielt. Als Monarchin förderte sie die Zuwanderung in die während der Türkenkriege der Vergangenheit entvölkerten Gebiete Ungarns. „Das hat mich fasziniert“, sagt Evelyn Barenbrügge, deren Urgroßvater Ignatz Schiebik aus Ungarn stammt. Ihm habe sie ein – wie sie sagt „ein kleines, aber zugegebenermaßen kein rühmliches Denkmal“ gesetzt. So tauchen im Roman zwei Figuren auf, die den Vornamen beziehungsweise Nachnamen tragen.
Komplett erfunden ist die Hauptperson des Romans: Kasper Bauermann. Hierbei handelt es sich um einen 14-jährigen Bauernsohn aus Attendorn, der eine Hand nach seinem Unfall nicht mehr gebrauchen kann. Dieser Umstand bringt ihn ins Kloster Ewig. Hier lernt er Dinge kennen, von denen er in seinem Alltag nie etwas erlebt hätte. Seine Neugierde wird hier befriedigt.
„Das Kloster Ewig gibt es wirklich“, erzählt Evelyn Barenbrügge schmunzelnd. Heute sei es jedoch eine Justizvollzugsanstalt.
Als Kaspers Vater entscheidet, mit seiner Frau und seinen insgesamt vier Kindern nach Ungarn zu ziehen, um dem Elend in seiner Heimat zu entfliehen, bricht eine Welt für Kasper zusammen. Widerwillig fügt er sich in sein Schicksal. Es beginnt eine lange Reise. Was er dort erlebt, schildert Evelyn Barenbrügge. Dabei war es der Autorin wichtig, eine Sprache zu finden, die in die Zeit passt – ohne sie dabei alt klingen zu lassen. Begriffe wie zum Beispiel Ziegenpeter umschrieb sie. „Dieses Wort gab es zu der Zeit nicht“, so Barenbrügge.
Für den geschichtlichen Hintergrund ihres Romans stöberte sie sechs Wochen in der Diözesanbibliothek Münster. Und auch in öffentlichen Büchereien und im Internet recherchierte sie. Um die Landschaft zu erfassen, nutzte sie unter anderem ihre eigenen Bildbände. Trotz des historischen Hintergrundes ist für Evelyn Barenbrügge eines klar: „Mein Roman ist kein rein historischer Roman, in dem lauter Jahreszahlen stehen. Ich habe einen Familiengeschichte geschrieben, in der eine Familie aus dem Elend herausgeht und die Hoffnung hat, auf ein gutes Leben zu treffen.“
Der Roman ist für 14,90 Euro im Buchhandel (ISBN-978-3-937950-77-8) oder im Internet unter www.edition-doppelpunkt.com erhältlich.

Quelle: Streiflichter Coesfeld, Yvonne Reher, 16.02.2011