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Wenn Träume fliegen lernen

Noch nie war für mich das Gefühl, nach Hause zu kommen, so groß wie 2003, als ich zum ersten Mal nach Südafrika kam. Die Faszination für dieses Land hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Mehrere Reisen, das Interesse für die Geschichte, die Begegnung mit den Menschen, die abwechslungsreiche Landschaft, die Entdeckung der südafrikanischen Autoren, die neu gefundenen Freunde und die Aussicht auf eine Rückkehr nahm ich zum Anlass, die Vielfalt des Landes zu beschreiben. 

2005 erfüllte ich mir meinen ersten Teil des Traumes. Ich kaufte ein Grundstück am Indischen Ozean. Verwildert, naturbelassen, meins!

2008 begann die Planung, zugeschnitten auf meinen Geldbeutel und typisch südafrikanisch, die einzigen Bedingungen, die ich gestellt habe. Nach drei Tagen war der Entwurf fertig, hatte ich entschieden, welche Fliesen, Farben und Sanitärinstallationen ich haben wollte, hatte ein tolles Gefühl, stattete den Architekten mit einer Vollmacht aus und setzte meine Rundreise fort. Das alles wickelten wir in einer Woche ab ... hier schier unmöglich.

 

Die Farbe für meine Kaminwand ... wie der südafrikanische Boden im Morgentau.

Im April 2009 unterschrieb ich mit einem Bauunternehmer den Vertrag. Ich war gerade ein paar Stunden in Südafrika und hatte mich noch gar nicht auf die Sprach eingestellt. Schon am nächsten Tag suchte Christine den Klinker aus, besprach ich mit dem Schreiner Anzahl und Größe der Einbauschränke, reduzierte das Küchenmobiliar ungefähr um die Hälfte, suchte Dachziegel aus und das 5000 Liter Regenfass. 

Als wir Cannon Rocks nach drei Tagen verließen, war das Grundstück geräumt und übrig blieb Sand ... nichts als Sand.

Es war eine spannende Zeit. Ich saß zu Hause in Deutschland und bekam alle paar Wochen einige Bilder zugeschickt. Ich bereitete meine nächste Reise vor, die ich im November antreten wollte. Das Ziel: Ein ganzes Haus innerhalb von vier Wochen komplett einrichten!

Kaufrausch in Südafrika

Während in Südafrika mein Haus gebaut wurde, beschäftigte ich mich bereits mit der Inneneinrichtung. Die Listen wurden beinah jeden Tag länger. Zum Glück habe ich verlässliche Freunde in Kapstadt und so konnte ich viele Sonderangebote nutzen. So gab es beispielsweise zum Staubsauger ein komplettes Topfset dazu. Oder Kaffemaschine, Wasserkocher und Toaster waren im Paket günstiger, als diese einzeln zu kaufen. So gab es viele Beispiele und die Garage meiner Freunde füllte sich. Dennoch blieb für mich genügend zu tun. Per Mail beauftragte ich über Bernette eine Firma die Schlafzimmer mit Teppichboden auszustatten. Dem Schreiner schickte ich ein Foto von meinem Esstisch und bestellte diesen mit sechs Stühlen und einer Bank. Ich liebe es, auf einer Bank zu sitzen. Amelia besorgte mir ungesehen eine dunkelblaue Schlafcouch und schickte mir die Fenstermaße. Gardinen ließ ich in Billerbeck anfertigen, sodass der größte Teil meines Gepäcks aus Stoff und Zubehör bestand.

Drei Tage arbeitete ich meine Liste in Kapstadt ab. Allein, mit Brian oder Joseph. Es war unglaublich. Am Abend des dritten Tages packten wir das Auto. Mein Koffer fand im Fußraum auf der Beifahrerseite Platz. Morgens um 6 Uhr startete ich in Kapstadt und erreichte nachmittags um 16 Uhr das Haus von Noks, dem Bauunternehmer. Statt einer Ruhepause ging jetzt die Hektik erst richtig los. Zum Haus, Abnahme, zum Baumarkt, Strom kaufen, wieder zurück, das Guthaben in den Zähler einspeisen ... das Auto vollgepackt in die Garage. 

 

 

Nach vier Wochen war alles fix und fertig ... ich auch! Es lief nicht immer alles glatt und es gab diverse Hindernisse, doch darüber steht Vieles in meinem Roman "Lobola - Preis der Liebe".

Ich fuhr nach Kapstadt und erlebte dort die Auslosung der Begegnungen für die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Südafrika.

Seither lebe ich meinen Traum ... mehr oder weniger.