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Wenn der Wal - Rufer ruft

Ein Ausflug an die Westküste

Bei herrlichem Sonnenschein brechen wir mit Alex zu einem neuen Ziel auf. Wir wollen die Westküste erkunden und uns in den kleinen Orten entlang des Atlantiks umsehen. Nachdem wir Blaubergstrand verlassen haben biegen wir auf die Regionalstraße ab, um ein bisschen schneller voran zu kommen. Kurz vor Saldahna machen wir einen Abstecher an die Küste. Links und rechts laufen die Strauße durchs Gelände und wir nehmen Alex vorsorglich an die Leine. Er zeigt keinerlei Ambitionen, den Straußen zu nahe kommen zu wollen. Im Gegenteil weicht er nicht von unserer Seite. Mit Mühe können wie ihn dazu bewegen etwas zu saufen und wenigstens sein Geschäft zu erledigen. Wir beschließen, weiterzufahren. In Saldahna ändern sich die Straßen und das Gelände zeigt sich in neuen Farben. Eine dunkelrote Staubschicht mischt sich mit winterlichen Grüntönen. Riesige Lastwagen wirbeln dichte Staubwolken auf. Durch den Staub sehen wir in der Ferne den Atlantik blitzen. Es sieht so einladend aus, dass wir beschließen eine kurze Pause zu machen. Alex ist nicht zu bremsen. Wir sind am Strand, da ist er in seinem Element. Ein halbe Stunde tobt er sich richtig aus. Jagt hin und her und läuft in der sanften Dünung durch das Wasser. Muscheln können wir nicht ergattern, genießen aber den Ausblick auf die schönen Ferienhäuser entlang der Küstenstraße. Störend ist lediglich, dass vor den Häusern die in der Saison sicher stark befahrene Straße herführt. Wir fahren weiter, ich möchte in Paternoster, einem kleinen verschlafenen Fischerort das Mittagessen einnehmen. Ich weiß dort ein kleines Restaurant direkt am Strand, das eine wunderbare Küche anbietet. Einfach aber geschmackvoll, frisch und preiswert. Leider werden wir enttäuscht, als wir diesen idyllischen Küstenort erreichen. Na ja, es ist halt Winter und es ist natürlich, dass die Besitzer der Gasthäuser und Restaurants diese Zeit damit verbringen, ihre Häuser zu renovieren. So auch das kleine Restaurant an der Küste. Etwas enttäuscht wenden wir dem Gebäude den Rücken zu und genießen für eine Weile den feinen Sandstrand. Der Hunger treibt uns weiter und wir verlassen den wie ausgestorben daliegenden Ferienort. Wir folgen eine ganze Weile der Küste, bis wir nach St. Helena Bay kommen. Ein bestialischer Gestank liegt über dem Ort. Es ist Ebbe und der Fluss, der in das Meer mündet, führt nur wenig Wasser. Umso mehr verbreitet der Schlick seinen moderigen Gestank. Gegenüber einer kleinen Werft finden wir ein Restaurant, wo wir fangfrischen Fisch essen können. Alex löst bei den Farbigen Ängste aus und es ist mir ein Rätsel, wo er doch brav unter dem Tisch liegt. Wir sind extra nach draußen gegangen, denn es ist in der Sonne richtig schön warm. Unsere Bedienung, eine junge Farbige, war als Kind von einem Hund gebissen worden und hatte seitdem Angst. Das kann ich natürlich verstehen. Wir genießen unser Essen und beobachten ein wenig die Vögel, überwiegend Möwen, die an der Flussmündung hin und herfliegen. Nach dem Essen fahren wir durch St. Helena Bay und entdecken kurz vor dem Ortsende eine riesengroße Flamingokolonie. So weit das Auge reicht, sehen wir Flamingos in kleinen und größeren Gruppen zusammenstehen. Das Auto stellen wir auf dem Parkplatz ab und laufen über einen schmalen, aber sicheren, Holzsteg weit in das Feuchtgebiet hinein. So gelangen immerhin ein paar schöne Aufnahmen von diesen rosafarbenen Stelzvögeln.

Wir müssen langsam an den Heimweg denken und auf der Karte suche ich nach einem anderen Weg. Wir wollen nicht an der Küste zurückfahren, es kostet zu viel Zeit. Alex liegt hinten im Wagen und schläft. Er ist zufrieden.